Alles zum Weltrekord

Seit dem 7. Dezember 2015 darf ich mich als Weltrekordhalter bezeichnen. Unser Team hat Fantastisches geleistet: den Weltrekord im Höhen-Hula-HOOP gebrochen, über 11.000$ Spenden für die Arbeit in Flora Tristán eingesammelt, einen 6057m hohen Vulkan bestiegen, und in die Zeitungen haben wir es auch geschafft: mein persönliches Highlight: unsere Expedition hat es in die SWR4-Nachrichten geschafft. Bericht von der Wanderung, mein großes Interview mit den Stuttgarter Nachrichten, Bilder und den tollen Film über das Wochenende auf dem Chachani.

Bilder und Bericht

Mein erster Versuch, den Vulkan Chachani zu besteigen, ging bekanntlich schief. Dieses Mal durfte nichts schief gehen, wenn das große Ziel – Weltrekord! – erreicht werden sollte. Darum hatten die Kollegen von HOOP an jedes Detail gedacht: Ausdauertraining, Ausflüge zur Gewöhnung an die Höhe und Hula-Hoop-Kurse.

Derart vorbereitet und in Begleitung von vier ortskundigen Guides sitze ich, zusammen mit 17 weiteren Team-Mitgliedern, am Morgen des 6. Dezembers im Jeep, der uns auf 4900m bringen wird. Heiß und kraftvoll wie ein junger Hirsch im ersten Frühling atme ich dort glücklich die Bergluft ein und schnalle mir sogar noch ein Zelt an den Rucksack. In zwei Stunden sind wir am Basislager, meine beiden Zeltnachbarn danken mir meine Arbeit als Lastesel mit Gezänk um den besten Schlafplatz im Zelt. Unnötig, denn an Schlaf ist sowieso nicht zu denken. Mein Platz zwischen einem kanadischen Air-Force-Pilot mit Platzangst und einem Australier mit Kopfschmerzen stellt sich zwar als gemütlich heraus, aber niemand im Zelt fand Schlaf, als um 1:00 in der Nacht der Guide den Weckruf ertönen ließ: „Vamos!“

Eine Tasse Coca-Tee und ein staunender Blick in den Himmel voller Sterne, dann geht es los. Über die Wanderung verliere ich nun nicht viele Worte; es gab Tränen, Erbrochenes, aber bis auf vier Höhenkranke schaffen es alle zum Gipfel, den ich um 6 Uhr am Morgen erreiche. Es scheint ein herrlicher Tag zu werden, die Sonne bestrahlt schon die umliegenden Berge, der Himmel leuchtet blau.

Dann wird Hula-HOOP getanzt; mir reichen 15 Sekunden, um als Weltrekordhalter anerkannt zu werden. Wir feiern mit exzessivem Schoko-Riegel-Konsum, aber die Guides drängen zum Abstieg, bevor die Sonne zu stechend wird. Über Sandfelder rutschen wir den Hang hinunter, schon nach einer Stunde bin ich am Basislager. Zelt einpacken, wieder trage ich die Extra-Last, die ich jetzt deutlich spüre. Als der Geländewagen uns zurück in die Stadt bringt, bin ich erschöpft, habe Blasen an den Füßen und eine verbrannte Nase, aber: vale la pena, das wars wert!

Besser als 1000 Worte fängt die Film-Dokumentation unsere Expedition ein, siehe unten.

Medienrummel

Die Stuttgarter Nachrichten berichteten schon am 4.12. von unseren Plänen:

STN 4.12.15

Uns frischgebackenen Weltrekordhaltern wurde dann mehr Aufmerksamkeit zuteil. Die peruanische Zeitung Sin Fronteras berichtete und führte ein kurzes Interview mit mir. Auf die Frage, warum ich denn in Peru bin, sagte ich aufrichtig, dass mein Spanisch-Professor mir das Land deshalb empfahl, weil die Leute hier sehr langsam sprechen. Und so stand das dann auch in der Zeitung:

Sin Fronteras

Zwei Zeitungen – die Stuttgarter Nachrichten und die Esslinger Zeitung – haben ziemlich ausführlich berichtet, nicht nur über die Besteigung, sondern auch über meinen Werdegang. Schön, dass sie auch meine persönlichen Worte veröffentlicht haben: Warum ich Soziale Arbeit studiere, wie mich mein christlicher Glaube motiviert und wie das FSJ in der Schweiz meinen Werdegang beeinflußt hat.

Mit einem Journalist der Stuttgarter Nachrichten hatte ich ausgiebigen Mail-Verkehr, das daraus entstandene Interview wurde als „Gespräch am Montag“ am 21.12. veröffentlicht und erschien auch online:

STN 21.12.15.jpg

Tags darauf veröffentlichte dann die Esslinger Zeitung einen Bericht, der sogar auf der Titelseite erwähnt wurde:

EZ 22.12.15

Auf diesen Bericht berief sich SWR4 und verkündete in den Nachrichten, dass ein Student aus Esslingen in Peru den Weltrekord im Höhen-Hula-HOOP gebrochen hat. Welch ein Rummel!

Der Film

Meine Kollegin Elise Fjordbakk aus Norwegen hat einen wunderbaren Film über unsere Expedition erstellt, der wohl am schönsten zeigt, wie es sich auf 6057m tanzt.

Und dann gibt es noch die Outtakes, zu peinlich für den Film; auch ich durfte mich zum Affen machen.

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