Über mich

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1992 kam ich auf die Welt und bin dort seither zuhause. Aber einige Orte haben mein Leben besonders geprägt.

Württemberg zum Beispiel. Ich wuchs in einer schwäbischen Bauernfamilie auf – das hört man mir an. Es isch wie’s isch.

In den Schweizer Alpen lebte ich ein Jahr unter Brüdern, unter Christusträger-Brüdern. Seither weiß ich, wie man Tomatensoße macht und seither bin ich gerne Christ. Nach wie vor inspiriert mich, wie und wofür in dieser Gemeinschaft gelebt wird. Entschieden an der Seite von Menschen, die arm, krank oder fragend sind; mitten im Leben.

In Uganda verbrachte ich drei Monate in einem Kinderheim. Seither weiß ich, wie wenig man zum Leben bräuchte, wenn man mit weniger zufrieden wäre. Neben extremer Armut, herzlichen Menschen und krasser Ungerechtigkeit begegnen mir dort zu viele Christen, die lieber lautstark predigen als tatkräftig anpacken. Ich bin überzeugt, dass die Welt eher auf helfende Hände statt auf feurige Worte wartet.

Darum studierte ich Soziale Arbeit und Diakoniewissenschaft an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg. Die neun Semester brachten mich weit: Auf neue Gedanken, zu tieferen Einsichten und in fremde Länder. Das Praxissemester verbrachte ich in Peru – um davon zu erzählen, startete Der Plaza. Mittlerweile darf ich mich als staatlich anerkannter Sozialpädagoge und kirchlich berufener Diakon bezeichnen.

Im Remstal arbeite ich seit über fünf Jahren in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Über ein halbjähriges Praktikum in den Werkstätten und eine Stelle in einem größeren Wohnheim landete ich in einer kleinen Wohngruppe, mitten im Dorf.

Seither ist Inklusion mein Thema, erst im Studium und jetzt im Beruf. Wie viel besser wäre die Welt, wenn niemand ausgegrenzt werden würde, wegen Hautfarbe, Religion, Behinderung, Vorlieben oder Armut?

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