Halleluja, Lobpreis!

Auf theologiestudierende.de habe ich eine Kritik an der modernen Worship culture veröffentlicht. Besonders freute mich folgende Rückmeldung: „So ein dummes Geschwätz. Da krieg ichs Kotzen“. Viel Spaß dabei:

Das Licht gedimmt, die ausschließlich aus hübschen Menschen bestehende Band wird von der Nebelmaschine perfekt eingehüllt, Lichtblitze zucken. „Jetzt ist einfach eine Zeit, wo ihr Gott die Ehre geben könnt, einfach über seine Größe staunen und ihm einfach nahe sein könnt“, raunt der Sänger mit ergriffener Stimme ins Mikrofon.

Die Lieder sind glänzende Beispiele perfekter Glückseligkeit. Natürlich gibt es schlechte Zeiten, aber: Blessed be your name. Natürlich gibt es Zweifel, aber Your love never fails. Gut, an den verarmten Nachbarn denkt man dabei nicht, so Gerechtigkeitslieder sangen damals die frommen Hippies, aber deren Wollpullis waren so hässlich, dass sie heute nicht mal als vintage fürs Instagram-Selfie (#blessed) durchgehen.
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